Niemandsland
Rieserferner-Ahrn.
Gernzberge.
An den Grenzen erfahren wir die Gesetze des Lebens.
Die Sonne, die Wolken.
Die Farben der Steine im Wasser. Die Kälte. Der Wind.
Wem gehört es?
Das Rauschen des Bachs in der Schlucht.
Niemandsland.
In unsere Sehnsucht nach freiem Land
liegt eine Schönheit.
Eine bedrohte Schönheit.
Doch wir brauchen nicht Angst zu haben – um das Land, um die Erde.
Vielmehr um unsere eigene Zukunft – um unsere Grenzen.
Wenn heute Zeichen gesetzt werden,
Grenzen gesetzt werden…
So in der Absicht, nach Auswegen zu suchen,
nach neuen Wegen
im Auskommen mit der Natur.
Naturparke. Grenzsteine.
Um zu lernen vom Leben an den Grenzen,
von den Listen des Überlebens,
von den Momenten des Gleichgewichts, von den Wegen der Natur.
Nicht – um die Welt um uns zu verbessern,
sondern die Welt in uns.
Um unsere Einstellung zu verändern –
Unsere Einstellung zu Landschaft und Natur.
An den Grenzen entsteht das Leben.
Zeit und Raum.
Der Streit und die Fragen - die Veränderung.
Der Reichtum. Die Schönheit.

