Kein Ding der Unmöglichkeit

Ein Urlaub ohne Abstriche, dafür mit viel Geschmack nach echter Natur und Regionalität, nach Frische und dem eigenen Garten und so wenig Abfall und Müll wie möglich – dieses Konzept wird im Drumlerhof gelebt. Bereits der Blick in die Speisekarte verrät, dass hier eine etwas andere Küchenphilosophie dahintersteckt. Denn hie und da entdeckt man eine besondere Delikatesse, zum Beispiel Kalbskopf. Für den ein oder anderen mag das im ersten Moment ungewohnt wirken.

Aber spätestens, wenn dieser dünn geschnitten und verfeinert mit Essig, Öl, Zwiebeln und Tomaten aus dem eigenen Garten serviert wird, sorgt das Gericht für wahre Gaumenfreuden und weckt die Lust nach Mehr. „Bei uns ist das ganze Tier ein Edelstück. Es wird als Ganzes gekauft und als solches verwertet. Beim Schwein bleibt nur das Auge übrig“, erklärt Gastgeber Stefan Fauster.

Wie lecker No Waste schmeckt, erlebt man im Drumlerhof bereits am Morgen. Jeder Gast bekommt sein individuelles Frühstück serviert. Auf diese Weise wird der Biomüll halbiert. Obst und Gemüse finden ihren Weg vom Acker der freundlichen Bauern aus dem Ahrntal direkt und ohne Verpackung in die Kisten und schließlich in die Drumlerhof Küche. Dort werden sogar aus vermeintlichen Abfällen die leckersten Kreationen produziert: herrliche Gemüsecreme mit Chips und Olivenöl, eine vegane Grundsauce oder eine köstliche Dekoration für den Teller.

Der Müll, der in einem Hotel dann aber doch nicht ganz zu vermeiden ist, wird mit Sorgfalt getrennt und entsorgt. „Es wäre nicht ganz richtig, von Zero Waste zu sprechen. Wir sind bei diesem Thema noch nicht perfekt, aber auf einem sehr sehr guten Weg.“

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