Mission Gemeinwohl-Ökonomie

Unser Beitrag zum "Wohlsein" aller

Gemeinwohl-Ökonomie. Klingt kompliziert. Ist es aber nicht. Ich beispielsweise lebe, seit ich denken kann, nach diesem Prinzip. Nur hatte das damals keinen so hochtrabenden Namen. In Signat am Ritten auf einem kleinen Bergbauernhof aufgewachsen, kenne ich es gar nicht anders, als dass man mit allem, was man hat, sparsam umzugehen hat. So erzogen, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit heute als Erwachsener meinen eigenen Betrieb nach genau diesem Schema zu führen. Das bedeutet: Ressourcen schonend und respektvoll einzusetzen. Und damit unseren Beitrag zum „Wohlsein“ aller zu leisten. Da kam uns die Gemeinwohl-Ökonomie ganz recht.
 
"Der Erfolg eines Unternehmens soll nicht an Umsatz und Gewinn gemessen werden, sondern am Beitrag zum Gemeinwohl. Klingt wie Utopie, ist es aber nicht. Im Sinne der Gemeinwohl-Ökonomie arbeiten, heißt für uns: lokal einkaufen, nur Fleisch aus artgerechter Tierhaltung einsetzen, alles verwerten, selbst Marmeladen einkochen oder mit Biomasse heizen."
Mithilfe von Mitarbeitern des Terra Instituts aus Brixen, einem Kompetenzzentrum für Innovation und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Gesellschaft, haben wir und drei weitere Hotels in einem mehrmonatigen Prozess unsere Tätigkeit auf Grundlage einer „Gemeinwohl-Matrix“ mit 17 Indikatoren hinterfragt. Diese reichen vom Respekt gegenüber unseren Mitmenschen über die ökologische Nachhaltigkeit bis hin zur allgemeinen Transparenz.


 
 
08.10.2015
Stefan